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Transportmittel auf Madeira: Ein Guide fürs Insel-Abenteuer

Sich auf Madeira fortzubewegen ist Teil des Abenteuers. Mit seinen dramatischen Landschaften, kurvigen Straßen und atemberaubenden Ausblicken wird jede Fahrt zu einem Erlebnis, an das man sich erinnert. Egal ob du ein Auto mietest, an einer Tour teilnimmst oder auf Taxis setzt – dieser Guide hilft dir, dich sicher und entspannt auf der Insel zurechtzufinden.


Mietauto: Die flexibelste Option

Wenn du Madeira wirklich erkunden und auch versteckte Orte entdecken möchtest, ist ein Mietwagen die beste Wahl. Obwohl sich die Infrastruktur der Insel in den letzten Jahren stark verbessert hat, machen die steilen und engen Straßen dennoch das Fahren zu einer ganz eigenen Erfahrung.

Wähle das richtige Auto für dich

  • Automatik oder Schaltgetriebe? Wenn du dich mit einem Schaltwagen nicht sicher fühlst, nimm lieber ein Automatikauto. Madeiras anspruchsvolle Straßen sind definitiv nicht der Ort, um das Fahren mit Gangschaltung zu lernen.
  • Größe ist entscheidendDie meisten Menschen auf Madeira fahren kleine Autos – aus gutem Grund. Die engen Straßen in den Dörfern lassen größeren Fahrzeugen wenig Spielraum (ich habe noch nie so viele Fiat Pandas auf einem Fleck gesehen...).
  • Reist du in einer Gruppe? Wenn du mit mehreren Personen oder viel Gepäck unterwegs bist, solltest du ein Auto mit etwas mehr PS in Betracht ziehen. Die Straßen sind teils sehr steil – der erste Gang wird dein bester Freund beim Bergauffahren. Und denk dran: Auch bergab lohnt es sich, mit niedrigen Gängen zu fahren, um die Bremsen zu schonen!

Fahrtipps für Madeira

  • Sprit kostet überall gleich:Einer meiner Lieblingsaspekte am Autofahren auf Madeira: Die Spritpreise sind auf der ganzen Insel gleich. Du musst also nicht nach der billigsten Tankstelle suchen – das nimmt etwas Stress aus der Planung.
  • NavigationGoogle Maps funktioniert auf Madeira erstaunlich gut. Aber: Wenn dir eine Straße auf der Karte viel zu steil oder eng vorkommt, vertrau deinem Gefühl – bleib lieber auf den Hauptstraßen. Die Beschilderung ist in der Regel gut, und Google leitet dich schnell um.
  • StraßenbedingungenMach dich auf sehr kurze Auffahrten und Ausfahrten, zahlreiche Tunnel und enge Straßen gefasst, die sich oft wie Einbahnstraßen anfühlen. Ein wacher Blick ist hier besonders wichtig.

Für alle, die nicht selbst fahren wollen: Touren, Taxis und öffentliche Verkehrsmittel

Falls du lieber nicht selbst fährst, gibt es auf Madeira trotzdem gute Alternativen:

  • Geführte Touren:Ideal, wenn du stressfrei die Highlights der Insel erleben möchtest. Viele Touren bringen dich direkt zu den schönsten Orten – ganz ohne Navi oder Parkplatzsuche.(Tipp: Schreib mir gern, wenn du Empfehlungen für Touranbieter brauchst!)).
  • Taxis und Bolt:Taxis sind in den Städten und touristischen Regionen weit verbreitet. Die Bolt -App (vergleichbar mit Uber) funktioniert ebenfalls zuverlässig und ist eine bequeme Option. Aber Achtung: In abgelegeneren Gebieten solltest du Fahrten vorab reservieren, da spontan oft kein Taxi verfügbar ist.
  • Öffentliche Verkehrsmittel:Die Busse funktionieren in Funchal und umliegenden Orten recht gut – aber für abgelegene Wanderungen oder versteckte Aussichtspunkte sind sie meist nicht ideal. Wenn du auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen bist, plane genug Zeit ein oder kombiniere sie mit Taxis.

Verkehrsregeln: Das musst du wissen

Fahren auf Madeira bringt ein paar Eigenheiten mit sich. Hier ein paar Tipps, damit du sicher und entspannt unterwegs bist:

  • Geschwindigkeitsbegrenzung:Auf der „Rápida“, Madeiras Schnellstraße, liegt das Tempolimit bei 90 km/h. Wenn die Sonne scheint, darfst du bei Schildern mit Sonnen-Symbol sogar +10 km/h schneller fahren – ein sympathischer Kontrast zu vielen anderen Ländern, wo das Wetter meist Tempolimits nach unten drückt.
  • Licht an:Lass deine Scheinwerfer auch tagsüber eingeschaltet. Durch die vielen Tunnel auf der Insel ist das nicht nur Vorschrift, sondern auch absolut sinnvoll.
  • Viele, viele Kreisverkehre:Im Kreisverkehr gilt: Außenspur nur für die erste Ausfahrt, ansonsten bitte die Innenspur nutzen. Und Blinken nicht vergessen beim Verlassen, damit alles reibungslos läuft.
  • Vorfahrtsrechte:Wer bergauf fährt, hat in der Regel Vorrang – denn anhalten und wieder anfahren ist bergauf einfach schwieriger. Großen Fahrzeugen wie Bussen solltest du immer den Vortritt lassen und rechtzeitig Platz machen.

Parken auf Madeira

Parken kann auf Madeira manchmal etwas knifflig sein – aber mit ein bisschen Hintergrundwissen sparst du Zeit und Nerven:

  • Farbliche Markierungen:
    • Blau: Bezahltes Parken (oft aber sonntags und an Feiertagen kostenlos – schau auf den Automaten).
    • Weiß: Kostenloses Parken.
    • Weiß mit Buchstaben: Reserviert für Anwohner.
    • Gelb: Parkverbot – allerdings wirst du schnell merken, dass viele Einheimische das ignorieren, also fahr umsichtig.
  • Altstadt von Funchal:Hier ist Parken besonders schwierig. Zum Glück gibt es mehrere Parkhäuser ab ca. 5 € pro Tag – eine stressfreie und günstige Alternative.

Warum Madeira zu erkunden Teil des Abenteuers ist

Madeiras besondere Straßen, Tunnel und Verkehrslösungen tragen ihren Teil zum Abenteuer bei. Ein Mietwagen bietet dir die größte Freiheit – vor allem, wenn du abgelegene Aussichtspunkte oder versteckte Wanderwege erreichen willst. Wenn du lieber entspannt unterwegs bist, sind Taxis, Bolt oder organisierte Touren eine tolle Möglichkeit. Und für kurze Strecken rund um Funchal sind auch öffentliche Busse eine preiswerte Option – solange du nicht allzu abgelegen unterwegs bist.

Ganz egal, wie du dich entscheidest: Jede Fahrt auf Madeira bringt dich durch spektakuläre Landschaften, vorbei an Wasserfällen, Bergen und Küstenstraßen – und macht das Unterwegssein selbst zu einem unvergesslichen Teil deiner Reise.

Du willst noch mehr Tipps für deine Madeira-Reise? Dann folge @your_madeira für Insider-Guides, Inspiration und alles, was du brauchst, um deinen Aufenthalt auf der Insel unvergesslich zu machen. Boa viagem - gute Reise!

1 Gedanke zu „How to Get Around Madeira: Your Complete Guide“

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