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7 typische Fehler auf Madeira – und wie du sie ganz einfach vermeiden kannst

Madeira ist ein absoluter Traum – wenn du deinen Aufenthalt richtig planst. Die engen Straßen, wechselhaftes Wetter und überfüllte Wanderwege können selbst erfahrene Reisende überraschen. In diesem Beitrag teile ich 7 der häufigsten Fehler (einige habe ich auch selbst gemacht!) und zeige dir, wie du sie vermeidest – damit dein Madeira-Urlaub entspannt, abwechslungsreich und unvergesslich wird.

Wenn dir meine Tipps weiterhelfen und du meine Arbeit unterstützen möchtest, freue ich mich riesig über einen Kaffee (oder einen Poncha 😉) auf https://buymeacoffee.com/your_madeira.


1. Die Fahrzeiten unterschätzen

Madeira wirkt auf der Karte klein, aber die Straßen haben es in sich: kurvig, steil und oft nur einspurig. Und rund um Funchal sowie im Tunnel von Ponta do Sol nach Ribeira Brava staut sich der Verkehr gerne mal, vor allem zu den Stoßzeiten morgens und abends.

Persönlicher Tipp: Ich bin regelmäßig nach einem Workout in Ponta do Sol zurück nach Funchal gefahren – und habe fast immer 10 Minuten länger gebraucht als geplant, weil der Tunnel voll war. Vermeide Stoßzeiten wie 9 Uhr morgens oder 16-18 Uhr abends.

Was tun? Plane immer genug Zeit ein. Google Maps ist oft zu optimistisch – rechne lieber 20–30 % extra. Und wenn möglich: Fahrzeiten außerhalb der Rush Hour wählen.


2. Zu viel an einem Tag planen

Die Versuchung ist groß, an einem Tag „alles“ zu sehen. Aber wer durchhetzt, verpasst oft das Beste. Selbst nach einem Jahr auf der Insel habe ich noch nicht alle Wanderungen durch und entdecke immer wieder neue Aussichtspunkte. Du wirst es niemals schaffen, alles zu sehen - also einfach das genießen, was in deine Reiseplanung passt!

Was besser funktioniert: Lass deinem Tag etwas Luft. Gönn dir spontane Poncha-Pausen, überraschende Aussichtspunkte oder einfach ein paar ruhige Minuten in der Natur. Die schönsten Erinnerungen entstehen, wenn man sich treiben lässt.


3. Zu oft die Unterkunft wechseln

Klingt erstmal logisch: in verschiedenen Ecken übernachten, um mehr zu sehen. Aber in Wirklichkeit kostet das nur Zeit – fürs Kofferpacken, Ein- und Auschecken und die Fahrt dazwischen. Die Insel ist klein und egal wo du bist, ist alles mit dem Auto zu erreichen.

Meine Empfehlung: Für Kurztrips (unter zwei Wochen) reicht eine Unterkunft in Funchal völlig aus. Von dort erreichst du alles in max. einer Stunde. Bei längeren Aufenthalten kannst du ein paar Nächte in ruhigeren Gegenden wie Santana, Machico oder Porto Moniz dranhängen - vor allem wenn du viele Wanderungen oder Aktivitäten in einer speziellen Region der Insel planst.


4. Nur die Instagram-Spots besuchen

Ja, PR1 oder 25 Fontes sind wunderschön – aber leider auch voll. Madeira hat so viel mehr zu bieten, wenn du dich abseits der bekannten Pfade bewegst.

Was tun? Schau dir meine Blogbeiträge oder Reiseführer an. Dort findest du echte Geheimtipps wie Poço dos Normados, Levada do Castelejo, oder Garganta Funda- genauso schön und deutlich leerer.


5. Das Wetter nicht beachten

Auf Madeira kann das Wetter schnell umschlagen. Morgens Regen, mittags Sonne über den Wolken – alles ist möglich.

Wir sind kürzlich bei bewölktem Himmel zur Pico Grande-Wanderung gestartet – und standen ab dem ersten Anstieg in der prallen Sonne. Ich hab mich nicht eingecremt, war danach knallrot und hab jetzt fiese Rucksack-Streifen. Autsch.

Was tun? Unbedingt vorher die Live-Webcams checken. Sonnencreme, Regenschutz und Zwiebellook gehören in jeden Rucksack. Wenn das Wetter auf der einen Seite der Insel arg schlecht aussieht, ist es vielleicht auf der anderen Seite sonnig. Bleibe bei deiner Planung flexibel und schiebe nach Bedarf Ausflüge hin-und her um die schönsten Erinnerungen und die meiste Sonne mitzunehmen.


6. Zu beliebten Zeiten an beliebte Orte gehen

Pico do Arieiro bei Sonnenaufgang ist magisch – aber wenn du nicht über eine Stunde vorher da bist, wird’s stressig. Parkplatzsuche, Menschenmassen, Hektik.

Was besser ist


7. Ohne individuellen Plan reisen

Du kannst Madeira natürlich auf eigene Faust erkunden – aber du wirst Zeit verlieren, doppelt fahren oder Highlights verpassen. Wenn du nicht gerne selbst planst oder einfach Hilfe brauchst – ich helfe dir gern weiter.

Hol dir einen individuellen Reiseplan: Ich erstelle persönliche Routen von 2 bis 14 Tagen, abgestimmt auf dein Tempo und deine Interessen – für nur ein paar Euro pro Tag.

“Vielen lieben Dank für den Guide und die vielen Tipps. Da werde ich sicherlich einiges umsetzen.” – Feedback eines Kundens


Wer Madeira richtig erleben will, sollte mit offenem Herzen reisen – aber mit einem durchdachten Plan. Wenn du dabei Unterstützung brauchst, bin ich für dich da. Noch mehr Tipps, Inspiration und lokale Einblicke gibt’s auf Instagram: @your_madeira

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