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3 Tipps für deine Madeira-Reiseplanung, an die du vielleicht noch nicht gedacht hast

Als ich mich auf den Start meiner neuen personalisierten Reiseplanung für Madeira vorbereitet habe, habe ich mir viele vergangene Reisepläne noch einmal angeschaut und bin durch die ganzen Fragen gegangen, die ihr mir immer wieder zur Planung eurer Madeira-Reise schickt. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich bestimmte Dinge wirklich immer wieder sehe.

Ich meine damit nicht die offensichtlichen Tipps zur Madeira-Planung, die du wahrscheinlich schon hundertmal gelesen hast: Denk an die Mikroklimata, plane deine Tage nach Regionen und versuche nicht, jede bekannte Sehenswürdigkeit der Insel in drei Tage zu quetschen.

Stattdessen möchte ich dir drei Tipps mitgeben, die vielleicht etwas weniger offensichtlich sind – aber einen großen Unterschied dabei machen können, wie entspannt und flexibel deine Reise am Ende wirklich ist.

Wenn dir meine Tipps gefallen und du meine Arbeit unterstützen möchtest, kannst du mir hier einen Kaffee (oder einen Poncha!) spendieren:
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1. Buche nicht jede Wanderung Monate im Voraus

Ja, für Madeiras offizielle PR-Wanderwege brauchst du mittlerweile eine Reservierung. Und ja: Wenn es eine beliebte Wanderung gibt, die du unbedingt zu einer bestimmten Uhrzeit machen möchtest, solltest du sie frühzeitig buchen.

Aktuell können besonders die beliebten Zeitfenster am Morgen schon mehr als einen Monat im Voraus ausgebucht sein – vor allem während der Sommermonate. Ich hoffe, dass sich das nach der Hauptsaison wieder etwas entspannt, aber das wird sich zeigen.

Das gilt insbesondere für sehr beliebte Wanderungen wie PR1 rund um den Pico do Arieiro oder PR6 zu den 25 Fontes. Das bedeutet aber nicht, dass du schon vor deiner Anreise jede einzelne Wanderung fest buchen musst.

Die meisten PR-Wanderwege auf Madeira sind nämlich nicht so weit im Voraus ausgebucht. Bei vielen findest du auch am Vortag noch genügend freie Plätze. Dann weißt du schon viel besser, wie das Wetter wird, wie du dich fühlst und worauf du am nächsten Tag überhaupt Lust hast.

Und vergiss nicht: Nicht jede Wanderung auf Madeira ist ein PR-Wanderweg.

Es gibt jede Menge wunderschöne Routen außerhalb des offiziellen PR-Netzes, für die du gar keine Reservierung brauchst. Ich bin vor Kurzem für meine „100 Miles of Trails“-Serie 100 Meilen auf genau solchen Wegen gewandert. Sie sind eine tolle Möglichkeit, etwas mehr Flexibilität in eine wanderreiche Reise einzubauen.

Mein Ansatz wäre deshalb:

Buche die Wanderungen frühzeitig, die für dich absolute Must-dos sind und wahrscheinlich ausgebucht sein werden. Lass den Rest flexibel.

Das Wetter auf Madeira ändert sich. Vielleicht wachst du morgens auf und die Berge stecken in den Wolken, während an einem anderen Teil der Insel die Sonne scheint. Vielleicht hast du nach der Wanderung am Vortag viel mehr Muskelkater als erwartet. Oder du entscheidest spontan, dass dir heute eher nach einem Strandtag ist.

Momentan gibt es ziemlich viel Stress rund um die Reservierungen der PR-Wanderwege. Aber deine gesamte Reise muss sich deshalb wirklich nicht nur um diese Buchungen drehen.

2. Buche deine Unterkunft nicht, bevor du dir Gedanken über deine Reiseroute gemacht hast

Es ist verlockend, zuerst die Flüge zu buchen, ein schönes Hotel oder Apartment auszusuchen und sich danach zu überlegen, was man von dort eigentlich alles unternehmen möchte. Auf Madeira würde ich diese beiden Dinge aber eher gemeinsam planen. Welche Region sich am besten als Ausgangspunkt eignet, hängt stark davon ab, was du während deiner Reise machen möchtest.

Funchal ist ein toller Allround-Ausgangspunkt. Die Stadt eignet sich besonders gut, wenn du keinen Mietwagen hast. Viele Touren und Aktivitäten starten hier, du hast Restaurants und Unterhaltung direkt vor der Tür und bist gleichzeitig gut angebunden, um schnell in verschiedene Teile der Insel zu kommen.

Wenn du vor allem wärmeres Wetter und Strände möchtest, gefällt dir vielleicht der Südwesten besser.

Wenn Wandern, Natur und etwas mehr Ruhe deine Prioritäten sind, könnte der Norden perfekt zu dir passen. Allerdings ist er auch nicht ganz so praktisch mit allen anderen Teilen der Insel verbunden. Wenn du also vorhast, jeden Tag mit dem Auto in eine andere Ecke Madeiras zu fahren, ist der Norden vielleicht nicht für die gesamte Reise der ideale Ausgangspunkt.

Bei einem längeren Aufenthalt kann es auch sinnvoll sein, die Reise auf zwei verschiedene Unterkünfte aufzuteilen.

Den einen „besten“ Ort zum Übernachten auf Madeira gibt es nicht. Es kommt darauf an, was du unternehmen möchtest, ob du einen Mietwagen hast, wie viel du fahren möchtest, welche Atmosphäre du magst und natürlich auf viele weitere persönliche Vorlieben.

Wenn du von den ganzen Möglichkeiten aber komplett überfordert bist, kannst du meiner Meinung nach mit Funchal als Ausgangspunkt nicht besonders viel falsch machen.

3. Unterschätze das Autofahren nicht – und damit meine ich nicht nur die Entfernungen

Madeira ist eine kleine Insel. Wenn man auf die Karte schaut, denkt man deshalb schnell: „Da fahren wir einfach hin.“

Und theoretisch kannst du das wahrscheinlich auch. Was bei der Reiseplanung aber oft unterschätzt wird, ist das Autofahren selbst.

Gerade wenn du frisch angekommen bist, können Madeiras steile Straßen, kurvige Bergstrecken und engen Gassen erst einmal gewöhnungsbedürftig sein. Selbst wenn du zu Hause sicher und viel Auto fährst, kann das Fahren hier deutlich mehr Konzentration erfordern.

Und jetzt kombinierst du das Ganze noch mit einem Wanderurlaub. Eine vierstündige Wanderung kann schon anstrengend genug sein. Dazu zwei Stunden Fahrt über kurvige Straßen, dann ist der Tag plötzlich deutlich anstrengender, als er auf deinem Reiseplan aussah.

Möchtest du das am nächsten Morgen wirklich direkt wiederholen?

Ich würde Tage mit längeren Autofahrten mit Tagen abwechseln, an denen du näher an deiner Unterkunft bleibst oder das Auto überhaupt nicht brauchst.

Und wenn du Bergstraßen nicht gewohnt bist, würde ich auch nicht unbedingt gleich am ersten Urlaubstag den größten Roadtrip über die Insel planen. Starte mit Orten in der Nähe deiner Unterkunft, nutze vielleicht eine geführte Tour für einen Teil deiner Erkundungstouren und gib dir etwas Zeit, dich an das Autofahren auf Madeira zu gewöhnen.

Die längeren Roadtrip-Tage kannst du dir für später in der Reise aufheben.


Bonus: Warte mit einer geführten Tour nicht bis zum Ende deiner Reise

Egal ob geführte Wanderung, Jeep-Tour oder Stadtführung – ich würde dir empfehlen, mindestens eine davon relativ am Anfang deiner Reise einzuplanen, anstatt bis zum letzten Tag zu warten.

Zum einen ist es eine unkomplizierte Möglichkeit, Madeira zu entdecken, ohne alles selbst planen oder dir Gedanken ums Autofahren machen zu müssen.

Noch wichtiger ist aber: Du verbringst ein paar Stunden mit jemandem, der Madeira wirklich kennt. Dabei bekommst du fast automatisch Tipps, Empfehlungen und ein bisschen lokales Wissen mit, das du für den Rest deiner Reise nutzen kannst.

Ich führe selbst Wanderungen und wenn ich mit Gästen unterwegs bin, die bereits am Ende ihrer Reise angekommen sind, passiert es erstaunlich oft, dass ich eine Wanderung, ein Restaurant oder einen Ort empfehle und als Antwort höre: „Ach Mist, hätten wir das mal früher gewusst.“

Du kannst monatelang für deine Madeira-Reise recherchieren – und ein bisschen Vorbereitung ist definitiv sinnvoll. Aber du wirst nie alles erfahren können.

Empfehlungen aus erster Hand von jemandem, der tatsächlich auf der Insel lebt, können dir helfen, deine restlichen Pläne anzupassen und Orte zu entdecken, die du sonst vielleicht verpasst hättest.

Wenn du also sowieso eine geführte Tour machen möchtest, hebe sie dir nicht bis zum letzten Urlaubstag auf. Wenn du nach einer Jeep-Tour suchst, kann ich Desurbaniza-te wirklich nur empfehlen. Ich war schon mehrmals mit ihnen auf Madeira unterwegs und finde, dass ihre Touren eine tolle Möglichkeit sind, auch weniger zugängliche Ecken der Insel zu entdecken, ohne selbst fahren zu müssen. Mit meinem Code YOURMADEIRA bekommst du außerdem 10 % Rabatt..

Affiliate-Hinweis: Wenn du mit meinem Code buchst, erhalte ich möglicherweise eine kleine Provision. Für dich entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten.

Deine Madeira-Reiseplanung fühlt sich langsam komplizierter an als gedacht?

Für eine relativ kleine Insel kann die Planung einer Madeira-Reise überraschend komplex werden.

Welche Wanderungen muss ich frühzeitig reservieren? Wie viel Fahrzeit ist realistisch? Wo sollte ich übernachten? Welche Aktivitäten lassen sich sinnvoll miteinander kombinieren? Und wie plane ich genug im Voraus, ohne meine Reise so durchzutakten, dass ein verregneter Vormittag direkt den gesamten Plan durcheinanderbringt?

Genau aus diesem Grund habe ich vor Kurzem meine neue personalisierte Reiseplanung für Madeira gestartet..

Ich helfe dir dabei, eine Reise zusammenzustellen, die zu deinen Prioritäten passt – egal ob Wandern, Entdecken, gutes Essen, Strände oder eine Mischung aus allem. Dabei berücksichtige ich Fahrzeiten, Regionen, notwendige Reservierungen und natürlich genug Flexibilität für Madeiras manchmal unberechenbares Wetter. Denn das Ziel sollte nicht sein, so viel wie nur irgendwie möglich in deinen Urlaub zu quetschen. Sondern eine Madeira-Reise zu planen, die du auch wirklich genießen kannst.

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