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Autofahren auf Madeira: Der ultimative Roadtrip Guide + Reiseroute

Wie groß ist Madeira eigentlich? Und wie lange braucht man, um einmal rund um die Insel zu fahren? Diese Fragen bekomme ich ständig gestellt.

Und ganz ehrlich: Madeira ist wirklich nicht groß. Die Insel ist nur etwa 60 Kilometer lang und gerade einmal 22km hoch. Ja, man kann sie problemlos an einem Tag umrunden. Genau das habe ich gemacht. Wenn du auch los düsen möchtest, schaue dir Star Move Rent-a-Car an und sichere dir mit dem Code Code yourmadeira bekommst du 10% Rabatt auf deinen Mietwagen - schnell und unkompliziert. Buche hier (dieser code ist ein affiliate agreement).

Bevor ich dich mitnehme auf meinen Roadtrip rund um die Insel, lass uns kurz über das Autofahren auf Madeira sprechen.

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Straßen auf Madeira

Viele haben Respekt vor dem Autofahren hier. Schmale Gassen, steile Straßen und kurvige Bergpässe kommen einem sofort in den Sinn. Und ja, das gibt es. Aber vor allem auf kleineren Nebenstraßen.

Die Hauptstraßen sind sehr gut ausgebaut und in einem wirklich guten Zustand. Es gibt ein Straßennetz, mit dem man einmal komplett um die Insel fahren kann. Ohne Stopps dauert das etwa 3,5 Stunden.

Die zweispurige Autobahn "Via Rápida" verbindet Caniçal im Osten mit Ribeira Brava im Südwesten über Funchal. Dieser Abschnitt ist besonders schnell und angenehm zu fahren. Ansonsten fährt man meist auf einspurigen Straßen, die jedoch gut asphaltiert und breit genug sind. Es gibt viele Tunnel, was das Fahren deutlich schneller macht.

Die ursprünglichsten Strecken liegen an der Nordküste zwischen Arco de São Jorge und Ponta Delgada sowie an der Westküste zwischen Porto Moniz und Ponta do Pargo. Weniger Tunnel, mehr Kurven, schmalere Straßen. Aber dafür spektakuläre Ausblicke. Ich persönlich liebe die Fahrt durch Boaventura im Norden. Grün, wild, ruhig und einfach wunderschön.


Was du über das Autofahren auf Madeira wissen musst

Autofahren auf Madeira ist nicht für jeden, aber wenn du dich mit den wichtigsten Regeln vertraut machst und vorsichtig fährst, ist es absolut möglich.

Hier ein paar Dinge, die du zusätzlich zu den normalen Verkehrsregeln beachten solltest:

- Madeira hat viele Tunnel, also lass am besten immer dein Licht an.
- Die Madeirenser lieben Tunnel, aber was sie wahrscheinlich noch mehr lieben, sind Kreisverkehre. Außerhalb von Funchal wirst du nur sehr selten Ampeln sehen. Der Verkehr läuft meistens super flüssig über Kreisverkehre. Die Kreisverkehre haben oft zwei Spuren. Nutze die äußere Spur nur, wenn du die erste Ausfahrt nimmst. Ansonsten fahr auf der inneren Spur. Und vergiss nicht zu blinken, wenn du den Kreisverkehr verlässt.
- Ja, es gibt viele steile Straßen. Wenn du einen Schaltwagen fährst, nutze bergauf niedrigere Gänge und bergab die Motorbremse, damit deine Bremsen nicht überhitzen..
- Wenn du am Hang parkst, lass das Auto im ersten Gang, wenn du bergauf stehst, und im Rückwärtsgang, wenn du bergab stehst. Und dreh die Räder immer zur Seite, falls die Bremsen versagen.
- Die Straßen sind schmal, aber die Bus und LKW Fahrer auf Madeira sind furchtlos. Mach Platz, wenn große Fahrzeuge entgegenkommen, sie brauchen oft die Gegenfahrbahn, um enge Kurven zu nehmen.
- Überholen ist in Tunneln erlaubt. Das überrascht viele, wenn sie mich besuchen. Aber wenn man darüber nachdenkt, sind Tunnel oft der einzige wirklich gerade Abschnitt und deshalb der beste Ort zum Überholen. Achte trotzdem auf Überholverbote und fahr vorsichtig.
Die Tempolimits liegen innerorts meistens bei 50 km/h und außerorts bei 90 km/h. Achte auf die Schilder. Und du wirst sehen, dass auf manchen Schnellstraßen bei Sonnenschein oft schneller gefahren werden darf. Dann steht neben dem Schild ein kleines +10 km/h mit einer Sonne als Symbol. Eines meiner Lieblingsverkehrsschilder!

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Und jetzt kommen wir zum besten Teil: mein Insel Roadtrip rund um Madeira.

Tagestrip rund um die Insel

Ich habe meinen Trip in Funchal gestartet und bin gegen den Uhrzeigersinn gefahren. Ich habe mich bewusst auf eher weniger bekannte Aussichtspunkte konzentriert, aber trotzdem die großen Highlights mitgenommen, die man auf Madeira einfach gesehen haben muss.

Miradouro Francisco Álvares de Nóbrega – Machico

Machico ist eine Stadt im Osten der Insel und war die ursprüngliche Hauptstadt, als die portugiesischen Entdecker sich hier zum ersten Mal niederließen. Machico hat außerdem einen von zwei Sandstränden auf der Insel (mit Sand, der aus Marokko importiert wurde). Von diesem Aussichtspunkt siehst du ins Tal der Stadt, den Hafen und die Strandpromenade und in der Ferne auch die östliche Halbinsel São Lourenço, die wegen ihrer Form oft als Drachenschwanz bezeichnet wird.


A Rampa Drinks and Food – Maroços

Ja, wir hatten schon früh Hunger. Dieser lokale Spot serviert richtig gutes Hähnchen vom Drehspieß, dazu entweder Bolo do Caco oder Pão de Casa. Am Eingang gibt es außerdem einen kleinen lokalen Obststand. Wenn du authentische Vibes willst, ist das genau der richtige Ort.

Miradouro do Curtado – Faial

Wir sind weiter Richtung Norden gefahren und ein Stück von der Hauptstraße abgebogen, um zu diesem Aussichtspunkt oberhalb von Faial zu kommen. Von hier hast du einen unglaublichen Blick auf den Adlerfelsen, eine dramatische Felsformation, die aus der Landschaft heraussticht. Außerdem kannst du wieder bis nach São Lourenço schauen, nur diesmal von der anderen Seite.


Pico do Redondo – Santana

Als wir im Norden in Santana angekommen sind, haben wir noch einen kleinen Abstecher in die Berge gemacht. Auf dem Weg Richtung Pico Ruivo gibt es einen Aussichtspunkt, den viele übersehen. Von einem kleinen Parkplatz aus gehst du nur kurz zu Fuß nach oben und stehst plötzlich über den Wolken mit Bergblick an einem richtig schönen, kleinen Spot.


Miradouro do Cemitério do Boaventura

Die Straßen hier sind kleiner und kurviger, also haben wir kurz Pause gemacht an diesem kleinen Aussichtspunkt direkt an der Hauptstraße. Auf der einen Seite Küstenblick, auf der anderen Seite grüne Berge. Perfekt für einen kurzen Stopp zum Durchatmen und Aussicht genießen.


Espaço Infinito – Seixal

Wenn du an der Nordküste weiterfährst, wird die Landschaft immer dramatischer: steilere Klippen, wilde Wellen und Wasserfälle, die direkt neben der Straße herunterkommen.

Mach einen Stopp an diesem Ort in Seixal, um zurück entlang der Küste zu schauen und alles zu sehen, was du gerade gefahren bist. An klaren Tagen kannst du sogar bis Santana in der Ferne sehen.


Miradouro Cabo Calhau – Porto Moniz

Porto Moniz ist der nordwestliche Punkt der Insel und ist vor allem bekannt für seine natürlichen Lavapools. Wir haben stattdessen an diesem ruhigen Aussichtspunkt am Meer angehalten. Von hier kannst du auch zu einem steinigen Strand hinunterlaufen (aber er ist nicht zum Schwimmen geeignet).


Farol da Ponta do Pargo

Von Nordwesten zum westlichsten Punkt der Insel geht es über die letzten schmalen, kurvigen Straßen durch den sehr abgelegenen Westen Richtung Ponta do Pargo. Der Leuchtturm ist ein beliebter Aussichtspunkt mit dramatischen Klippen und Blicken Richtung Westen und Süden.


Sonnenuntergang in Madalena do Mar

Für unseren Sonnenuntergang haben wir uns entschieden, weiter Richtung Süden nach Madalena do Mar zu fahren. Die Straßen sind jetzt wieder einfacher zu fahren, mit mehr Tunneln und Kreisverkehren.

Madalena do Mar ist bekannt für die Bananenroute, aber dieses kleine Küstendorf hat auch einen richtig ruhigen, charmanten Vibe und ein paar Bars direkt am Wasser, wo du den Sonnenuntergang genießen kannst.

Von hier zurück nach Funchal brauchst du etwa 20 Minuten, größtenteils über die Via Rápida. Ein perfekter, entspannter Abschluss für den Tag.


Ich hoffe, dir hat dieser Roadtrip einmal rund um die Insel gefallen. Natürlich kannst du die Stopps jederzeit anpassen und je nach Interesse austauschen.

Wenn du einen Madeira Trip plans und noch mehr versteckte Spots und insider Tips zum planen möchtest, schaue dir meine Reiseführer an!

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